ein Lichtlein brennt – nicht ganz, aus Ermangelung von Weihnachts-Deko, haben wir hier in meiner Münchner WG auf das Anzünden von Kerzen verzichtet. Stattdessen haben wir die Adventszeit mit dem Backen von Plätzchen und Glühwein eingeläutet. Meine Backwütige Freundin hatte darauf bestanden
aber ich durfte mich dann auch über sehr leckere Plätzchen freuen. Bei Bine muss man sich auch keine Sorgen machen, dass man staubtrockene Butterplätzchen aufgetischt bekommt. Lediglich einen kleinen “Backunfall” musste Bine am Rührgerät verschmerzen. Das Gerät sollte ausgeschaltet sein, wenn man den Stecker einsteckt! Blutige Plätzchen musste zum Glück auch keiner essen und die Finger sind auch noch alle dran.
Neben Backen, Glühwein und einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt in der Münchner Innenstadt haben wir noch im Deutschen Museum vorbei geschaut. Nach vier Stunden hatten wir etwa die hälfte geschafft. Da man aber als Student nur 3,- statt 8,50 € an Eintritt bezahl, werden wir wohl noch einen Zweiten Anlauf unternehmen um die Museumsbesichtigung zu komplettieren.
Am zweiten Adventswochenende durfte ich mich gleich wieder über Besuch freuen, dieses mal von meinen Eltern, die zum ersten mal seit dem ich nun in München wohne vorbei geschaut haben. Die vorweihnachtliche Stimmung wurde natürlich auch dieses Wochenende wieder mit Weihnachtsmarkt und Glühwein aufrecht erhalten. Während unserer Shopping-Tour durch die völlig überfüllte Innenstadt, duften wir bereits die ersten Weihnachtsgeschenke entgegen nehmen. Jolanda, eine gute Bekannte aus der Schweiz war mit Freundinnen über das Wochenende nach München gekommen um sich die Stadt und insbesondere den Weihnachtsmarkt anzusehen. Man sollte dazu sagen, dass in der Schweiz Weihnachtsmärkte nicht so verbreitet sind wie hier in Deutschland. Im Gepäck hatte sie jeweils ein Geschenk für Bine und mich und jede Menge Schweizer Spezialitäten… Schweizer Schokki und 3,5 kg Käsefondue
Vielen vielen Dank noch mal an dieser Stelle! Das Fondue gibt es dann an Silvester, im Skiurlaub in Ischgl.
Weihnachtsmärkte, Traditionelle bayrische Küche und lange Spaziergänge quer durch München bestimmten hauptsächlich den Rest des Wochenendes
Es hat mich riesig gefreut, dass ihr da wart und hoffe ihr hattet trotz der spartanischen Schlafplätze genau so ein schönes Wochenende wie ich.

Die Plätzchensaison ist eröffnet!

Hoch konzentriert

Die tolle Obstmischung in der nur ein einziger Apfelring war

Zweckentfremdete Edelstoff... unsere WG besitzt immer noch keine Nudelholz

Die Rechenmaschine Zuse Z4 im Deutschen Museum. Ich würde vermuten, was die Leistungsfähigkeit betrifft, könnte es heute jeder Taschenrechner mit der aus 2200 Relais bestehenden Konstruktion aufnehmen.

Nein, das ist kein Designersofa sondern ein Supercomputer aus dem Jahre 1976. Die 200.000 Schaltkreise arbeiteten schon damals mit seinerzeit unglaublichen 80 MHz. Bis zu 133 MegaFLOPs (Millionen Gleitkomma Rechenoperationen pro Sekunde) wurden damit erreicht. Zum Vergleich, heutige Grafikkarten sind mittlerweile in die TeraFLOP Region vorgedrungen also über eine Billionen Operationen pro Sekunde.

Ein Modell des molekularen Aufbaus von Silizium... wenn ich mich richtig erinnere. Es sah aber einfach nur nett zum fotografieren aus

Smart und Co. sind eigentlich kein Novum. Die "Heinkel Kabine" aus den 50ern
und neben dran "Bine" der Kleinwagen-Fan aus den 80ern

Wir waren auch da... soviel zum Thema Verschwörungstheorien zur Mondlandung











