Ich weis, meine Beiträge beziehen sich mittlerweile fast ausschließlich nur noch auf Wochenenden – aber unter der Woche geht die Motivation einfach gegen Null, sich nach der Arbeit gleich wieder an den Computer zu setzten um einen netten Text zu formulieren. Aber auch das Thema hatten wir bereits schon

…von daher zurück zum vergangen Wochenende.
Für Bine sollte es eine Art Kurzurlaub werden, schließlich hatte sie am Donnerstag den ersten Prüfungsteil ihres Fernstudium hinter sich gebracht. Den Freitag und Montag hatte sie frei genommen und so stand ein verlängertes Wochenende bevor. Ich musste zwar brav meiner Arbeit nachgehen aber nichts desto Trotz war es sehr angenehm sich mal wieder etwas länger zu sehen. Wochenenden können einfach so kurz sein
Ein Höhepunkt des Freitags darf ich euch allerdings keinen Falls vorenthalten, dazu muss ich allerdings etwas ausholen… Wir alle haben sie lieb gewonnen besonders wegen ihrer Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit und auch wegen ihres hoch qualifizierten und kompetenten Personals, die Rede ist natürlich von der deutsche Bahn, wer sonst?!

Um an eine Fahrkarte zu halbwegs moderaten Preisen zu gelangen, empfiehlt es sich dieses Wochen im Voraus zu buchen. Nebenbei bemerkt, ich bin noch nie, egal wie viele Wochen oder gar Monate im Voraus ich es versucht habe, in den Genuss eines 29,- Euro Sparangebots gekommen! Als aufgrund fehlender Alternativen zwangsverpflichteter Bahnfahrer, habe ich daher einmal mehr ein Ticket online geordert. Dieses Ticket wird per Kreditkarte bezahlt und kann dann selbst ausgedruckt werden. Zur Gültigkeit eines online Tickets, muss dieses noch auf einen bestimmten Namen ausgestellt sein. Zusätzlich muss ein Identifizierungsmerkmal angegeben werden, was wahlweise eine EC- oder Kreditkarte sein kann. Ich trage nur ungern meine Kreditkarte mit mir herum und habe darum meine EC-Karte angegeben. Insgesamt ein System mit dem ich bisher eigentlich keine schlechten Erfahrungen gemacht hatte. Allerdings kam der Tag an dem sich Bine, aus Ermangelung einer eigenen Kreditkarte ein Ticket über mein Nutzerkonto gekauft hatte. Um sich selbst bei einer Fahrkartenkontrolle mit einem gültigen online Ticket ausweisen zu können, musste sie natürlich das Identifizierungsmerkmal auf ihre EC-Karte ändern. Das Problem ist, dass diese Daten gespeichert werden und ich somit bei meinem nächste online Fahrkartenkauf eine Ticket erwarb, dass auf Bines EC-Karte ausgestellt war. Aufgefallen ist mir das natürlich erst bei der Fahrkartenkontrolle auf der Rückfahrt von Eislingen nach Ulm. Meine Erklärungsversuche, dass es sich bei der angegebenen EC-Karte um die meiner Freundin handelt, interessierten die Schaffnerin wenig. Ich erhielt darauf eine im Beamten-deutsch genannte “Fahrpreisnacherhebung”, also das was man bekommt, wenn man schwarz fährt. Ich könne innerhalb von zwei Wochen die Fahrkarte mit der EC-Karte meiner Freundin bei einem DB-Reisezentrum vorlegen, dann würde die Nacherhebung storniert, so die Schaffnerin. Ich versuchte ihr zu verstehen zu geben, dass dies nicht so einfach sei, da ich die nächste Zeit in München sein werde und meine Freundin eben in Eislingen. “Sie können sich ja die EC-Karte per Post von ihrer Freundin zuschicken lassen!”, empfahl mir die Schaffnerin. Klar, wer tut das EC-Karten in der Weltgeschichte verschicken… soviel zur Kompetenz der Bahn-Mitarbeiter. Ich frage sie ob es denn nicht einfacher wäre, wenn ich einfach mein Ticket meiner Freundin zusende und sie bei einem Bahnschalter vorbei geht. Achselzuckend entschied sie sich für ein nein, das geht nicht, ich müsste persönlich erscheinen. Diskutieren hilf in solchen Situation kaum weiter dachte ich mir und nahm mein “Strafticket” entgegen. Bei der Weiterfahrt von Ulm nach München wurde ich erneut kontrolliert. Dieses Mal hatten meine Erklärungsversuche glücklicherweise mehr Erfolg. Die Schaffnerin warf einen verwunderten Blick auf den Zettelkram, den ich zuvor erhalten hatte und gab ihn mir mit einem Kopfschütteln zurück. “Ist schon in Ordnung”, sagte sie und wandte sich ab. So sind eben die Unterschiede, dachte ich mir. Zwei Wochen sollten genau ausreichen bis Bine wieder nach München kam um gemeinsam zu einem Reisezentrum zu gehen und ihre EC-Karte vorzulegen.
Diesen Freitag war es dann soweit, die erste “Amtshandlungen” war der Gang zu einem Bahnschalter. Da wir auf dem Weg zur S-Bahn waren, entschieden wir uns für einen der Schalter im Untergeschoss. Wenn der eigenen Blutdruck sich durch die aussage einer anderen Person schlagartig ändert, dann gehörten die Sätze dieses “Service”-Mitarbeiters allemal dazu – “Das tut mir leid aber ich kann ihnen da leider nicht weiterhelfen. Das müssen sie alles nach Baden Baden an die Fahrpreisnacherhebungszentrale schicken”. Wieder einmal biss ich mit bloßen Erklärungen auf Granit. Auch Bines ungewohnt scharfes Einreden hatten keinen Zweck, dabei steht auf diesem Nacherhebungs-Wisch tatsächlich, dass man den Nachweiss eine gültige Fahrkarte zum Zeitpunkt einer Fahrkartenkontrolle besessen zu haben bei jedem DB-Reisezentrum erbringen kann. Wir starten einen weiteren Versuch und entdeckten dabei, dass der Münchner Hauptbahnhof eine extra eingerichtete Fahrpreisnacherhebungsstelle hat. Wenn uns dort keiner Weiterhelfen konnte, wer sonst?! Aber auch hier schallmeiten uns ähnliche Töne entgegen: “Wir sind hier nur von den Münchner Stadtbahnen ich kann da auch nix für sie machen”. Es half nur tief durchzuatmen und weiter zum große Reisezentrum im Erdgeschoss zu gehen. Hier ist man übrigens schon dazu übergegangen Nummer ziehen zu müssen, bevor man bedient wird. Aber alle guten Dinge sind bekanntlich drei. Die zunächst auch etwas ahnungslos Mitarbeiterin meinte sie müsse schnell ihren Vorgesetzten fragen und verschwand für einen Moment. Bine und ich schauten uns fragen an, war ich etwa der erste, der wegen so etwas zu einem Bahnschalter kommt? Mit einer Kopie meines online Tickets kam die Mitarbeiterin zurück und meine es sei jetzt alles in Ordnung. Endlich schlug meine Stimmung wieder um. Auf dem Rückweg zur S-Bahn kamen wir nochmals bei unserem “hilfsbereiten” Service-Mitarbeiter vorbei der offensichtlich am Feierabend machen war und seinen Schalter bereits geschlossen hatte. Vielleicht war das der Grund für seine Abfuhr. Ich klopfte an der Scheibe und brüllte ihm zu “Ihr Kollegin im oberen Reisezentrum konnte es richten, vielen Dank noch mal!”. Von den Personen in der Warteschlange nebenan erntete ich verdutze Blicke aber Herr Service-Mann tat so als ob er mich nicht bemerkt hätte. Immerhin war der Abend nun gerettet und wir konnten entspannt zum Prinzregententheater fahren. Zum Auftakt der neuen Spielzeit von Ballett und Oper, hatte ich uns Karten für das Gastspiel der Forsythe Company besorgt.
Am Samstag ging es nach einem Überschaubaren Stadtbummel wie selbstverständlich noch auf die Wiesn. Am Sonntag meldete sich eine ehemalige Klassenkameradin von Bine bei ihr. Sie war gerade mit Freunden auf der Wiesen und hatte erfahren, dass ich zurzeit in München bin. Mit ihrer Vermutung, dass Bine auch über das Wochenende in München ist, lag sie genau richtig und so landeten wir erneut auf dem Oktoberfest.
Ich weis, meine Beiträge beziehen sich mittlerweile fast ausschließlich nur noch auf Wochenenden – aber unter der Woche geht die Motivation einfach gegen Null, sich nach der Arbeit gleich wieder an den Computer zu setzten um einen netten Text zu formulieren. Aber auch das Thema hatten wir bereits schon
…von daher zurück zum vergangen Wochenende.
Für Bine sollte es eine Art Kurzurlaub werden, schließlich hatte sie am Donnerstag den ersten Prüfungsteil ihres Fernstudium hinter sich gebracht. Den Freitag und Montag hatte sie frei genommen und so stand ein verlängertes Wochenende bevor. Ich musste zwar brav meiner Arbeit nachgehen aber nichts desto Trotz war es sehr angenehm sich mal wieder etwas länger zu sehen. Wochenenden können einfach so kurz sein
Ein Höhepunkt des Freitags darf ich euch allerdings keinen Falls vorenthalten, dazu muss ich allerdings etwas ausholen… Wir alle haben sie lieb gewonnen besonders wegen ihrer Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit und auch wegen ihres hoch qualifizierten und kompetenten Personals, die Rede ist natürlich von der deutsche Bahn, wer sonst?!
Um an eine Fahrkarte zu halbwegs moderaten Preisen zu gelangen, empfiehlt es sich dieses Wochen im Voraus zu buchen. Nebenbei bemerkt, ich bin noch nie, egal wie viele Wochen oder gar Monate im Voraus ich es versucht habe, in den Genuss eines 29,- Euro Sparangebots gekommen! Als aufgrund fehlender Alternativen zwangsverpflichteter Bahnfahrer, habe ich daher einmal mehr ein Ticket online geordert. Dieses Ticket wird per Kreditkarte bezahlt und kann dann selbst ausgedruckt werden. Zur Gültigkeit eines online Tickets, muss dieses noch auf einen bestimmten Namen ausgestellt sein. Zusätzlich muss ein Identifizierungsmerkmal angegeben werden, was wahlweise eine EC- oder Kreditkarte sein kann. Ich trage nur ungern meine Kreditkarte mit mir herum und habe darum meine EC-Karte angegeben. Insgesamt ein System mit dem ich bisher eigentlich keine schlechten Erfahrungen gemacht hatte. Allerdings kam der Tag an dem sich Bine, aus Ermangelung einer eigenen Kreditkarte ein Ticket über mein Nutzerkonto gekauft hatte. Um sich selbst bei einer Fahrkartenkontrolle mit einem gültigen online Ticket ausweisen zu können, musste sie natürlich das Identifizierungsmerkmal auf ihre EC-Karte ändern. Das Problem ist, dass diese Daten gespeichert werden und ich somit bei meinem nächste online Fahrkartenkauf eine Ticket erwarb, dass auf Bines EC-Karte ausgestellt war. Aufgefallen ist mir das natürlich erst bei der Fahrkartenkontrolle auf der Rückfahrt von Eislingen nach Ulm. Meine Erklärungsversuche, dass es sich bei der angegebenen EC-Karte um die meiner Freundin handelt, interessierten die Schaffnerin wenig. Ich erhielt darauf eine im Beamten-deutsch genannte “Fahrpreisnacherhebung”, also das was man bekommt, wenn man schwarz fährt. Ich könne innerhalb von zwei Wochen die Fahrkarte mit der EC-Karte meiner Freundin bei einem DB-Reisezentrum vorlegen, dann würde die Nacherhebung storniert, so die Schaffnerin. Ich versuchte ihr zu verstehen zu geben, dass dies nicht so einfach sei, da ich die nächste Zeit in München sein werde und meine Freundin eben in Eislingen. “Sie können sich ja die EC-Karte per Post von ihrer Freundin zuschicken lassen!”, empfahl mir die Schaffnerin. Klar, wer tut das EC-Karten in der Weltgeschichte verschicken… soviel zur Kompetenz der Bahn-Mitarbeiter. Ich frage sie ob es denn nicht einfacher wäre, wenn ich einfach mein Ticket meiner Freundin zusende und sie bei einem Bahnschalter vorbei geht. Achselzuckend entschied sie sich für ein nein, das geht nicht, ich müsste persönlich erscheinen. Diskutieren hilf in solchen Situation kaum weiter dachte ich mir und nahm mein “Strafticket” entgegen. Bei der Weiterfahrt von Ulm nach München wurde ich erneut kontrolliert. Dieses Mal hatten meine Erklärungsversuche glücklicherweise mehr Erfolg. Die Schaffnerin warf einen verwunderten Blick auf den Zettelkram, den ich zuvor erhalten hatte und gab ihn mir mit einem Kopfschütteln zurück. “Ist schon in Ordnung”, sagte sie und wandte sich ab. So sind eben die Unterschiede, dachte ich mir. Zwei Wochen sollten genau ausreichen bis Bine wieder nach München kam um gemeinsam zu einem Reisezentrum zu gehen und ihre EC-Karte vorzulegen.
Diesen Freitag war es dann soweit, die erste “Amtshandlungen” war der Gang zu einem Bahnschalter. Da wir auf dem Weg zur S-Bahn waren, entschieden wir uns für einen der Schalter im Untergeschoss. Wenn der eigenen Blutdruck sich durch die aussage einer anderen Person schlagartig ändert, dann gehörten die Sätze dieses “Service”-Mitarbeiters allemal dazu – “Das tut mir leid aber ich kann ihnen da leider nicht weiterhelfen. Das müssen sie alles nach Baden Baden an die Fahrpreisnacherhebungszentrale schicken”. Wieder einmal biss ich mit bloßen Erklärungen auf Granit. Auch Bines ungewohnt scharfes Einreden hatten keinen Zweck, dabei steht auf diesem Nacherhebungs-Wisch tatsächlich, dass man den Nachweiss eine gültige Fahrkarte zum Zeitpunkt einer Fahrkartenkontrolle besessen zu haben bei jedem DB-Reisezentrum erbringen kann. Wir starten einen weiteren Versuch und entdeckten dabei, dass der Münchner Hauptbahnhof eine extra eingerichtete Fahrpreisnacherhebungsstelle hat. Wenn uns dort keiner Weiterhelfen konnte, wer sonst?! Aber auch hier schallmeiten uns ähnliche Töne entgegen: “Wir sind hier nur von den Münchner Stadtbahnen ich kann da auch nix für sie machen”. Es half nur tief durchzuatmen und weiter zum große Reisezentrum im Erdgeschoss zu gehen. Hier ist man übrigens schon dazu übergegangen Nummer ziehen zu müssen, bevor man bedient wird. Aber alle guten Dinge sind bekanntlich drei. Die zunächst auch etwas ahnungslos Mitarbeiterin meinte sie müsse schnell ihren Vorgesetzten fragen und verschwand für einen Moment. Bine und ich schauten uns fragen an, war ich etwa der erste, der wegen so etwas zu einem Bahnschalter kommt? Mit einer Kopie meines online Tickets kam die Mitarbeiterin zurück und meine es sei jetzt alles in Ordnung. Endlich schlug meine Stimmung wieder um. Auf dem Rückweg zur S-Bahn kamen wir nochmals bei unserem “hilfsbereiten” Service-Mitarbeiter vorbei der offensichtlich am Feierabend machen war und seinen Schalter bereits geschlossen hatte. Vielleicht war das der Grund für seine Abfuhr. Ich klopfte an der Scheibe und brüllte ihm zu “Ihr Kollegin im oberen Reisezentrum konnte es richten, vielen Dank noch mal!”. Von den Personen in der Warteschlange nebenan erntete ich verdutze Blicke aber Herr Service-Mann tat so als ob er mich nicht bemerkt hätte. Immerhin war der Abend nun gerettet und wir konnten entspannt zum Prinzregententheater fahren. Zum Auftakt der neuen Spielzeit von Ballett und Oper, hatte ich uns Karten für das Gastspiel der Forsythe Company besorgt.
Am Samstag machten wir einen überschaubaren Stadtbummel. Aus reinem Interesse schauten wir beim C&A vorbei, wo Bine sich nach einem Dirndl umsah. Danach gingen wir noch über den Viktualienmarkt. Wer bis dahin noch keinen Hunger hatte, wird ihn danach auf jeden Fall haben
Wie Selbstverständlich ging es am Abend noch auf die Wiesn.
Am Sonntag meldete sich Marina, eine ehemalige Klassenkameradin von Bine bei ihr. Sie war gerade mit Freunden auf der Wiesen und hatte erfahren, dass Bine auch über das Wochenende in München ist. So landeten wir erneut auf dem Oktoberfest. Am späten Nachmittag fuhren wir noch in den Olympiapark. Durch die Gewissheit, dass Bine erst am Montag nachhause fahren musste, war der Abend um so entspannter.

Magischer Anziehungspunkt für meine Bi(e)ne... woran das wohl liegt?!

Nicht nur Bier sondern auch Wein kann man in München kaufen aber von einem echten Münchner Wein hab ich trotzdem noch nie was gehört oder gesehen.

Probieren kann manches auch

zum reinbeissen

Der alljahres "Maibaum", in Fachkreisen korrekterweise auch "Kirwa-Baum" genannt. Kirwa bedeutet im hochdeutschen übrigens Kirchweihe

Ich könnte in dem Zeug baden

Feurig und dekorativ...

Zümpftig, so muss sei' a Bier, Obazda un a Brezn'! Und die Maß gabs im Angebot für 4,80 ...ein Traum!

Entspanntes Wochenende... wie süß

Bine und ihre ehemalige Banknachbarin aus der Grundschule, Marina.

Hat eigentlich jemals jemand so ein Teil gegessen?!

Ochsensemmel... man bekommt allerdings nicht, wie dieses Bild suggeriert, den ganzen Ochsen

Danke Bine, für den leckeren Kuchen