August 2009

Das restliche Wochenende

Mit etwas Verspätung, hier noch ein Nachtrag zum restlichen Wochenende:
Auch wenn sich seit dem letzten Besuch von Bine in der Wohnung einiges geändert hatte, so blieb doch eines unverändert – die Größe des Bettes. Folglich gilt per Definition 8:00 Uhr als lange ausgeschlafen. Nach dem Frühstück ging es direkt wieder in die Innenstadt, dieses Mal zum gemeinsamen Erkunden der Straßen. Da im ach so frommen Bayern Mariä Himmelfahrt ein Gesetzlicher Feiertag ist, musste auch niemand der Versuchung widerstehen viel Geld bei einer ausgelassenen Shopping-Tour auszugeben. Dank meiner “IsarCard9Uhr”-Monatskarte hatte ich beinahe den Fahrkartenkauf für Bine erfolgreich verdrängt. Um ebenso ungetrübt mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch die Stadt gondeln zu können, beschlossen wir ein Tagesticket für sie zu kaufen. Dabei stießen wir auf das fragwürdige Preisgefüge der Münchner Verkehrsbetriebe. Eine Einzelfahrt schlägt mit 2,30 Euro zu Buche, folglich kostet eine Hin- und Rückfahrt 4,60 Euro. Wer jetzt noch liquide genug ist und gerade einmal 40 Cent drauf legt bekommt dafür eine ganze Tageskarte. Sieht so eine nachvollziehbare Preisgestaltung aus?
Meine vorausgegangen Erkundungsgänge zahlten sich aus, als zuverlässigen Stadtführer war ich in der Lage sämtliche bekannten Plätze und Gebäude in sinnvoller Reihenfolge und auf direktem Wege abzugehen. Auf dem Programm standen unter anderem Stachus, Frauenkirche, Marienplatz, National Theater, Hofgarten und der Englischer Garten.
Nicht weil dort der Kaffee besonders gut und günstig wäre sondern wegen seiner netten Lage, machten wir Pause bei meinem Lieblings Kaffeehaus, in dem der Eiskaffee besser unter dem Namen Frappuccino® bekannt ist. “Am Platzl” direkt neben dem Hofbräuhaus befindet sich das Probenhaus des bayrischen Staatsballetts. Kaffee zu trinken und dabei zusehen zu können wie im einem aus die Krüge gestemmt werden und ein Haus weiter die Damen hat schon etwas sehr unterhaltsames ;)
Eine lustige Entdeckung machten wir noch anschließend noch im Englischen Garten. Auf einer leichten Anhöhe machten wir es uns im Schatten eines Baumes gemütlich. Würde der Englische Garten Jamaikanischer Garten heissen, dann wäre dieses fünfblättrige Gewächs wohl keine Seltenheit aber so fiel mir dieses sehr dahingestellt wirkende Pflänzchen erst auf, nachdem wir wieder am aufbrechen waren. An einem der Blätter hing ein Zettel mit der Aufschrift “Keep Munich Green” (Haltet München grün). Ein wirklich netter Scherz eines Legalisierung-Anhängers.
Zurück in der Wohnung überzeugten wir noch Johannes davon, dass man Pizza auch ohne Fertigteig oder den Griff ins Tiefkühlregal selber machen kann. Erschwerend war jedoch das Fehlen einer Küchenwaage so wie die Nötige Zweckentfremdung einer Bierflasche als Wellholz. Aber es war nicht das erste mal, dass man sich in der WG-Küche als Meister der Improvisation beweisen musste :)
Im Biergarten an der Muffathalle erfolgte die Krönung eines schönen Münchner Sommerabend durch das abschließende “kleine” Feierabend-Bier aus Krügen mit einem Liter Fassungsvermögen.
Der Sonntag stand wieder voll und ganz im Zeichen der Entspannung. Der Englischen Garten gleicht an heißen Wochenenden einem gut besuchten Freibad nur das Schwimmbecken sucht man vergeblich. Daher ist es auch kein Wunder, dass das Badeverbot in den Kanälen, die den Englischen Garten durchlaufen, großzügig ignoriert wird.

Mit etwas Verspätung, hier noch ein Nachtrag zum restlichen Wochenende:

Auch wenn sich seit dem letzten Besuch von Bine in der Wohnung einiges geändert hatte, so blieb doch eines unverändert – die Größe des Bettes. Folglich gilt per Definition 8:00 Uhr als lange ausgeschlafen. Nach dem Frühstück ging es direkt wieder in die Innenstadt, dieses Mal zum gemeinsamen Erkunden der Straßen. Da im ach so frommen Bayern Mariä Himmelfahrt ein Gesetzlicher Feiertag ist, musste auch niemand der Versuchung widerstehen viel Geld bei einer ausgelassenen Shopping-Tour auszugeben. Dank meiner “IsarCard9Uhr”-Monatskarte hatte ich beinahe den Fahrkartenkauf für Bine erfolgreich verdrängt. Um ebenso ungetrübt mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch die Stadt gondeln zu können, beschlossen wir ein Tagesticket für sie zu kaufen. Dabei stießen wir auf das fragwürdige Preisgefüge der Münchner Verkehrsbetriebe. Eine Einzelfahrt schlägt mit 2,30 Euro zu Buche, folglich kostet eine Hin- und Rückfahrt 4,60 Euro. Wer jetzt noch liquide genug ist und gerade einmal 40 Cent drauf legt bekommt dafür eine ganze Tageskarte. Sieht so eine nachvollziehbare Preisgestaltung aus?

Meine vorausgegangen Erkundungsgänge zahlten sich aus, als zuverlässigen Stadtführer war ich in der Lage sämtliche bekannten Plätze und Gebäude in sinnvoller Reihenfolge und auf direktem Wege abzugehen. Auf dem Programm standen unter anderem Stachus, Frauenkirche, Marienplatz, National Theater, Hofgarten und der Englischer Garten.

Der Justizpalast

Der Justizpalast

Was es nicht alles gibt in München... sogar einen Bi(e)nen Apotheke ;)

Was es nicht alles gibt in München... sogar einen Bi(e)nen Apotheke ;)

Der Stachus... auch gut für eine Abkühlung?!

Der Stachus... auch gut für eine Abkühlung?!

München ist einerseits traditionsbewusst aber eben auch Multi-Kulti

München ist einerseits traditionsbewusst aber eben auch Multi-Kulti

Nicht weil dort der Kaffee besonders gut und günstig ist sondern wegen seiner netten Lage, machten wir Pause bei meinem Lieblings Kaffeehaus, in dem der Eiskaffee besser unter dem Namen Frappuccino® bekannt ist. “Am Platzl” direkt neben dem Hofbräuhaus befindet sich das Probenhaus des bayrischen Staatsballetts. Kaffee zu trinken und dabei zusehen zu können wie im einem aus die Krüge gestemmt werden und ein Haus weiter die Damen hat schon etwas sehr unterhaltsames ;)

Das Probenhaus "am Platzl"

Das Probenhaus "am Platzl"...

und gleich nebenan das Hofbräuhaus

...und gleich nebenan das Hofbräuhaus

Das besagte "Lieblings" Kaffeehaus ;)

Das besagte "Lieblings" Kaffeehaus ;)

Für alle Größen etwas dabei

Für alle Größen etwas dabei

Eine lustige Entdeckung machten wir noch anschließend noch im Englischen Garten. Auf einer leichten Anhöhe machten wir es uns im Schatten eines Baumes gemütlich. Würde der Englische Garten Jamaikanischer Garten heissen, dann wäre dieses fünfblättrige Gewächs wohl keine Seltenheit aber so fiel mir dieses sehr dahingestellt wirkende Pflänzchen erst auf, nachdem wir wieder am aufbrechen waren. An einem der Blätter hing ein Zettel mit der Aufschrift “Keep Munich Green” (Haltet München grün). Ein wirklich netter Scherz eines Legalisierung-Anhängers.

Keep Munich Green

Keep Munich Green

Zurück in der Wohnung überzeugten wir noch Johannes davon, dass man Pizza auch ohne Fertigteig oder den Griff ins Tiefkühlregal selber machen kann. Erschwerend war jedoch das Fehlen einer Küchenwaage so wie die Nötige Zweckentfremdung einer Bierflasche als Wellholz. Aber es war nicht das erste mal, dass man sich in der WG-Küche als Meister der Improvisation beweisen musste :)

Im Biergarten an der Muffathalle erfolgte die Krönung eines schönen Münchner Sommerabend, durch das abschließende “kleine” Feierabend-Bier aus Krügen mit einem Liter Fassungsvermögen.

Der Sonntag stand wieder voll und ganz im Zeichen der Entspannung. Der Englischen Garten gleicht an heißen Wochenenden einem gut besuchten Freibad nur das Schwimmbecken sucht man vergeblich. Daher ist es auch kein Wunder, dass das Badeverbot in den Kanälen, die den Englischen Garten durchlaufen, großzügig ignoriert wird.

Und noch eine…

Schon wieder ist eine weitere Arbeitswoche in München vorbei. Eigentlich wollte ich im laufe der Woche einen kleinen Beitrag über meine Arbeit schreiben, denn sicherlich haben die meisten bisher weder etwas von RTT gehört, noch eine Vorstellung davon, was ich dort zu tun habe. Aber genau diese Arbeiten waren es wohl, die mich davon abgehalten haben den versprochenen Beitrag zu schreiben. Das stundenlange lesen, grübeln und programmieren ist eben sehr vereinnahmend und das oftmals auch weit über die Grenzen des Arbeitsschreibtisches hinaus. Zuhause in der WG angekommen, ist daher nahezu jede Ablenkung willkommen. Sämtliche Tätigkeit wie Aufräumen, Kochen oder Einkaufen haben dann erst einmal Vorrang, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Was mir zur Zeit noch fehlt, ist eine regelmäßige sportliche Betätigung. Glücklicherweise sind meine beiden Mitbewohner auch nicht gerade unsportlich, was allerdings nicht bedeutet, dass sich daraus für mich geeignet Möglichkeiten der körperlichen Ertüchtigung ergeben. Thomas, ein begnadeter Fussballspieler trifft sich zwei mal die Woche mit ein paar Kollegen auf dem Bolzplatz im gegenüberliegenden Park. Jeder der allerdings meine Fähigkeiten in Sachen Ballsport kennt, weis das Fussball und ich nur schwer miteinander zu vereinbarenden sind. Immerhin, habe ich mich von Johannes schon zu einpaar Korbwürfen beim Basketball hinreisen lassen. Aufgrund meiner unzureichenden Segnung mit Ballgefühl waren hierbei natürlich auch keine Glanzleistungen zu erwarten. Da Johannes aber auch kein geborener Basketball-Profi ist und sich den Ball auch nur zur besagten Ablenkung nach der Arbeit gekauft hatte, ist er auch immer wieder auf der Suche nach Alternativen. Eines Abends hatte er auf Empfehlung einer Bekannten das Müller’sche Volksbad gegenüber des deutschen Museums besucht. Begeistert war er, nicht nur wegen den großzügigen Öffnungszeiten bis 23:00 Uhr sondern auch von dem ungewohnt schönen Ambiente. Man sollte dabei erwähnen, dass das Volksbad bereits 1901 eröffnet wurde und im neubarocken Jugendstil erbaut wurde. Bei Gelegenheit werde ich dort auch demnächst ein paar Bahnen schwimmen gehen.

Mal was anderes als die bekannten Stadtbäder?! ;)

Mal was anderes als die bekannten Stadtbäder?! ;)

Das Wochenende konnte ich wieder zusammen mit Bine verbringen. Direkt nach ihrer Ankunft begaben wir uns zum V-Markt – dieses Mal allerdings nicht zum Einkaufen von Reinigungs- und Grundnahrungsmittel sonder um uns für den bevorstehenden Grillabend auszustatten. Im laufe der Woche hatten die Kollegen bei RTT zum gemeinsamen Grillen am Ufer der Isar eingeladen. Mit der U-Bahn ging es also nach Thalkirchen in die nähe des Tiergartens. Wer dort die Isar überquert bekommt an warmen Abenden filmreife Szenen geboten. Das gesamte Flussbett ist überzogen von den Rauchschwaden unzähliger Feuerstellen. Nicht nur optisch sorgt die Massen-Grill-Veranstaltung für Faszination, hinzu kommt noch die mit Worten nur schwer zu beschreibende Geruchskulisse. Unter den vielen Grill-Genossen die eigenen Arbeitskollegen zu finden gestaltete sich auch schwieriger als zunächst erwartet. Hinzu kam das Problem das Johannes und ich nach unserer zweiwöchigen Firmenzugehörigkeit noch nicht viele Mitarbeiter kennen bzw. von anderen erkannt werden. Schlussendlich hatten wir sie dennoch gefunden und so verbrachten wir einen wundervollen Abend am Ufer der Isar.

Das Isar-Ufer

Das Isar-Ufer

Überall wird gegrillt, sympathisch! ;)

Überall wird gegrillt, sympathisch! ;)

wo man hinschaut, noch mehr Griller.

wo man hinschaut, noch mehr Griller.

Und mit dabei waren wir.

Und mit dabei waren wir.

Hätte ich mein Stativ dabei, hätte ich bestimmt noch mehr schöne Fotos machen können.

Hätte ich mein Stativ dabei, hätte ich bestimmt noch mehr schöne Fotos machen können.

Das erste Wochenende

Endlich seit Langem wieder ein Wochenende ohne Stress… kein Umzug, keine Doku, keine Prüfung. Durch meinen nahtlosen Übergang in das Praxissemester habe ich dieses Wochenende fast schon wie einen Kurzurlaub empfunden. Kilometerlange Fußmärsche quer durch Münchnen, anstatt auf der faulen Haut zu liegen, waren für mich Erholung pur. Durch das stundenlange sitzen unter der Woche am Arbeitsplatz hatte sich ein wahrer Bewegungsdrang in mir aufgestaut. Den groben Überblick über die Stadt mit den wichtigsten Straßen und Plätzen dürfte ich nun gewonnen haben. Um in Zukunft aber nicht immer jede Strecke zu Fuß bewältigen zu müssen, bin ich jetzt stolzer Besitzer einer IsarCard9Uhr eine Monatskarte die lediglich eine Beschränkung besitzt, dass man sie Werktags nicht zwischen 6 und 9 Uhr verwenden darf. Und da ich zu diesen Zeiten eigentlich irgendwo zwischen Bett und RTT sein sollte, dürfte diese Limitierung kein Problem darstellen. Der Preis von 45 Euro ist hinsichtlich der Kosten für eine Einzelfahrt von 2,30 Euro durchaus in Ordnung. Dazu ist der Geltungsbereich recht großzügig gehalten. Viel wichtiger ist mir allerdings der Luxus, in das nächst beste öffentliches Verkehrsmittel einsteigen zu können und mir keinen Gedanken über ein Fahrschein machen zu müssen.
Eigentlich hätte ich lieber zusammen mit Bine die Straßen von München erkundet aber das muss wohl bis zum nächsten Wochenende warten. Dank meiner nun erworbenen Städtekenntnis sollten wir allerdings nun vor überflüssigen Umwegen, aufgrund absoluter Ahnungslosigkeit, verschont bleiben :)
Der Vater von Johannes kam dieses Wochenende nochmals zu besuch. Er kam einerseits um am Sonntag ein Fussballspiel zu sehen und um noch ein paar Sachen vorbei zu bringen. Darunter war auch die von uns angeforderte Rohrzange… Man sollte es nicht für Möglich halten wie viel Wasser aus den Wasserhähnen dieser Wohnung kommen kann, wenn man deren Sieb entkalkt. Der nun ebenfalls wieder gangbar gemachte Wasserkocher lässt sich nun wahrscheinlich vier mal so schnell füllen als davor. Neben der großflächig angelegten Putzaktion haben sich seit Einzug in die Wohnung jede Menge “Detailverbesserungen” ergeben. Johannes hatte sich bei IKEA ein paar Einrichtungsgegenstände für sein Zimmer gekauft, darunter auch eine kleines Schlafsofa. Weiter zeigte er sich spendabel, in dem er unserem Bad einen Handtuchhalter und einen neuen Duschvorhang kredenzte. Auch neue Glühbirnen hatte er Besorgt – für sein Zimmer, den Flur und die Abstellkammer. Bei dieser Gelegenheit fanden auch die ominösen Glasschalen aus dem Küchenschrank wieder ihren eigentlichen Bestimmungsort, es waren die Abdeckgläser der Deckenlampen. Doch damit nicht genug, auch die Beleuchtung in Kühlschrank und Backofen waren ausgefallen. Ab und zu frage mich schon ob hier Höhlenmenschen zuvor in dieser Wohnung gelebt haben. Für den Austausch dieser Lampen kam ich auf. Ärgerlicher Weise gab die neue Glühbirne im Backofens bereits einen Tag später wieder den Geist auf. Hoffentlich war es nur ein “Montagsmodell” – eine Chance wird er nochmals bekommen er ;)

Endlich seit Langem wieder ein Wochenende ohne Stress… kein Umzug, keine Doku, keine Prüfung. Durch meinen nahtlosen Übergang in das Praxissemester habe ich dieses Wochenende fast schon wie einen Kurzurlaub empfunden. Kilometerlange Fußmärsche quer durch Münchnen, anstatt auf der faulen Haut zu liegen, waren für mich Erholung pur. Durch das stundenlange sitzen am Arbeitsplatz unter der Woche hatte sich ein wahrer Bewegungsdrang in mir aufgestaut. Den groben Überblick über die Stadt mit den wichtigsten Straßen und Plätzen dürfte ich nun gewonnen haben. Um in Zukunft aber nicht immer jede Strecke zu Fuß bewältigen zu müssen, bin seit diesem Wochenende stolzer Besitzer einer “IsarCard9Uhr”, eine Monatskarte die lediglich die Beschränkung besitzt, dass man sie Werktags nicht zwischen 6 und 9 Uhr verwenden darf. Und da ich zu diesen Zeiten eigentlich irgendwo zwischen Bett und RTT sein sollte, dürfte diese Limitierung kein Problem darstellen. Der Preis von 45 Euro ist hinsichtlich der Kosten für eine Einzelfahrt von 2,30 Euro durchaus in Ordnung. Dazu ist der Geltungsbereich recht großzügig gehalten. Viel wichtiger ist mir allerdings der Luxus, in das nächst beste öffentliches Verkehrsmittel einsteigen zu können und mir keine Gedanken über ein Fahrschein machen zu müssen. Eigentlich hätte ich lieber zusammen mit Bine die Straßen von München erkundet aber das muss wohl bis zum nächsten Wochenende warten. Dank meiner erworbenen Städtekenntnis sollten wir allerdings nun vor überflüssigen Umwegen, aufgrund absoluter Ahnungslosigkeit, verschont bleiben :)

Der Vater von Johannes kam dieses Wochenende nochmals zu besuch. Er kam einerseits um am Sonntag ein Fussballspiel zu sehen als auch noch ein paar Sachen vorbei zu bringen. Darunter war auch die von uns angeforderte Rohrzange… Man sollte es nicht für Möglich halten wie viel Wasser aus den Wasserhähnen dieser Wohnung kommen kann, wenn man deren Sieb entkalkt. Der nun ebenfalls wieder gangbar gemachte Wasserkocher lässt sich jetzt wahrscheinlich vier mal so schnell befüllen als zuvor. Seit dem Einzug in die Wohnung mit der großflächig angelegten Putzaktion haben sich seither jede Menge “Detailverbesserungen” ergeben. Johannes hatte sich bei IKEA ein paar Einrichtungsgegenstände für sein Zimmer gekauft, darunter auch eine kleines Schlafsofa. Weiter zeigte er sich spendabel, in dem er unserem Bad einen Handtuchhalter und einen neuen Duschvorhang kredenzte. Auch neue Glühbirnen hatte er Besorgt – für sein Zimmer, den Flur und die Abstellkammer. Bei dieser Gelegenheit fanden auch die ominösen Glasschalen aus dem Küchenschrank wieder ihren eigentlichen Bestimmungsort, es waren die Abdeckgläser der Deckenlampen. Doch damit nicht genug, auch die Beleuchtung in Kühlschrank und Backofen war ausgefallen. Ab und zu frage mich schon ob hier Höhlenmenschen zuvor in dieser Wohnung gelebt haben. Für den Austausch dieser Lampen kam ich auf. Ärgerlicher Weise gab die neue Glühbirne im Backofens bereits einen Tag später wieder den Geist auf. Hoffentlich war es nur ein “Montagsmodell” – eine Chance wird der Ofen noch bekommen ;)

Da Bilder ja bekanntlich mehr sagen als Tausend Worte, lasse ich jetzt noch ein paar Fotos “sprechen”…

Das Rathaus am Marienplatz

Das Rathaus am Marienplatz

Das ist kein suizidgefährter Mann sondern Kunst!

Das ist kein suizidgefährter Mann sondern Kunst!

Der andere Turm der Frauenkirche ist gerade eingerüstet, daher Portrait nur von einem.

Der andere Turm der Frauenkirche ist gerade eingerüstet, daher Portrait nur von einem.

München, immer gut für Kontrastprogramme ;)

München, immer gut für Kontrastprogramme ;)

Keine Ahnung was für ein Gebäude das ist aber die Kombination aus alter und neuer Architektur finde ich sehr schick.

Keine Ahnung was für ein Gebäude das ist aber die Kombination aus alter und neuer Architektur finde ich sehr schick.

Nein ich bin nicht noch schnell ans Meer gefahren...

Nein ich bin nicht noch schnell ans Meer gefahren...

...denn auch im englischen Garten kann man Surfen.

...denn auch im englischen Garten kann man Surfen.

Der englische Garten, der "Central Park" von München

Der englische Garten, der "Central Park" von München

Der chinesische Turm im englischen Garten

Der chinesische Turm im englischen Garten

Und was darf bei einem Besuch im englischen Garten natürlich auch nicht fehlen... richtig, Biergarten!

Und was darf bei einem Besuch im englischen Garten natürlich auch nicht fehlen... richtig, Biergarten!